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By Anton Homma - B738-JEJ-HL8088-FUK14mar23, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=157250275
01 Jan 2025

Chaotische Suche nach Überlebenden nach Flugzeugabsturz in Südkorea mit 179 Toten

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Am 29. Dezember 2024 stürzte der Jeju Air Flug 2216, ein internationaler Passagierflug von Bangkok nach Muan, Südkorea, nach einem Vogelschlag während des Landeanflugs auf den internationalen Flughafen Muan tragisch ab .

Die Boeing 737-800 konnte ihr Fahrwerk beim zweiten Landeversuch nicht ausfahren und setzte außerhalb der normalen Aufsetzzone auf, bevor sie die Landebahn überflog und mit einer Böschung kollidierte. Bei dem Absturz kamen 175 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder ums Leben. Von den 6 Besatzungsmitgliedern an Bord überlebten nur 2, die sich Verletzungen zuzogen. Dieser Vorfall war das tödlichste Flugzeugunglück, an dem ein südkoreanisches Verkehrsflugzeug beteiligt war.

Der Absturz des Jeju Air-Flugs 2216 am 29. Dezember 2024 stellte aus Sicht der Ersthelfer ein intensives und chaotisches Einsatzszenario dar. Das Flugzeug, das sich auf dem Weg von Bangkok nach Muan County in Südkorea befand, hatte einen Vogelschlag erlitten, woraufhin ein Mayday-Alarm ausgelöst und ein Umkehrversuch unternommen wurde. Leider konnte die Boeing 737-800 beim zweiten Landeversuch ihr Fahrwerk nicht ausfahren und machte eine Bauchlandung außerhalb der vorgesehenen Aufsetzzone. Das Flugzeug kam daraufhin über die Landebahn hinaus und kollidierte mit einer Berme, die eine Antennenanlage stützt.

Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, sahen sie sich mit einem Großschadensereignis konfrontiert, bei dem mehrere Menschen ums Leben gekommen waren, und mit der Herausforderung, die Überlebenden zu erreichen und zu bergen. Der Absturz hatte erhebliche Schäden verursacht, unter anderem löste sich der hintere Teil des Flugzeugs, den zwei Mitglieder der Kabinenbesatzung zwar überlebten, sich aber Verletzungen zuzogen. Die Rettungskräfte mussten schnell handeln, um die Überlebenden aus dem Wrack zu befreien und dabei Gefahren wie Feuer und Trümmer überwinden.

In Anbetracht des Ausmaßes der Katastrophe, bei der 175 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen, mussten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Suchmannschaften koordiniert werden. Die unmittelbare Priorität bestand darin, den Unfallort zu sichern, die verletzten Überlebenden medizinisch zu versorgen und die Leichen der Verstorbenen zu bergen. Der Absturz war das tödlichste Flugzeugunglück in der Geschichte Südkoreas und damit ein überwältigendes und tragisches Ereignis für die Ersthelfer, die lokalen Behörden und die Bevölkerung.

Die Behörden und Untersuchungsteams mussten auch die Unfallursache schnell ermitteln, was eine Kombination aus Luftfahrt-, medizinischem und technischem Fachwissen erforderte. Angesichts der Schwere des Absturzes war die Reaktion ein komplexes und hochgradig koordiniertes Unterfangen, um sowohl die unmittelbaren als auch die langfristigen Nachwirkungen zu bewältigen.

 

Bildnachweis: Wikipedia Commons Lizenz
Boeing 737-8AS der Jeju Air, fotografiert im Jahr 2023 auf dem Flughafen Fukuoka. Kennzeichen HL8088
von: Anton Homma - B738-JEJ-HL8088-FUK14mar23
  • CC BY-SA 2.0
  • Datei:Boeing 737 Jeju Air am Flughafen Fukuoka.jpg
  • Erstellt am: 14. März 2023
  • Hochgeladen am: 30. Dezember 2024
Von B738-JEJ-HL8088-FUK14mar23, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=157250275

 

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Jeju_Air_Flight_2216

https://www.bbc.com/news/articles/cn9g40v898do

https://edition.cnn.com/world/live-news/south-korea-plane-crash-12-29-24-intl-h…