In Kalifornien wird ein neues großes Batteriespeicherprojekt vorgeschlagen
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Ein Entwickler hat Pläne für ein neues netzgebundenes Batterie-Energiespeichersystem (BESS) in Kalifornien eingereicht. Das Projekt würde eine der größten eigenständigen Speicheranlagen des Bundesstaates schaffen, während die Energieversorger ihre Kapazitäten weiter ausbauen, um die Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen und die Versorgungssicherheit bei Spitzenlasten zu gewährleisten.
Der Vorschlag sieht eine Lithium-Ionen-Speicheranlage mit einer Leistung von mehreren hundert Megawatt vor, die dazu dient, tagsüber überschüssigen Solarstrom zu speichern und bei Nachfragespitzen am Abend Strom zurück ins Netz einzuspeisen. Laut lokalen Behörden wird das Projekt derzeit einer Umwelt- und Sicherheitsprüfung unterzogen, einschließlich der Bewertung von Brandschutzsystemen, Maßnahmen zur Verhinderung thermischer Ausbrüche und des Zugangs für Rettungskräfte.
Im Falle einer Genehmigung würde die Anlage zu einer wachsenden Zahl großer BESS-Standorte in ganz Kalifornien gehören. Der Bundesstaat hat sich zu einem nationalen Vorreiter beim Einsatz von Batterien entwickelt, da er fossile Spitzenlastkraftwerke schrittweise stilllegt und zunehmend auf intermittierende erneuerbare Energien setzt.
Vertreter der Feuerwehr in der Region erklärten, sie gingen davon aus, am Genehmigungsverfahren mitzuwirken, um die Einhaltung der Norm NFPA 855, der örtlichen Brandschutzvorschriften und der Sicherheitsstandards der Energieversorger sicherzustellen.
Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Planungsphase, und ein Zeitplan für den Bau wurde noch nicht bekannt gegeben.
Weiterführende Literatur: