CTIF im Europäischen Parlament: Stärkung des Katastrophenschutzes: Operative Führung in einer Krisenzeit
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Am 18. März 2026 nahm der Internationale Verband der Feuerwehren und Rettungsdienste (CTIF) an einer hochrangigen Podiumsdiskussion des Europäischen Parlaments über die Widerstandsfähigkeit des Katastrophenschutzes teil, die von den Europaabgeordneten Pascal Arimont und Lena Dupont ausgerichtet wurde.
Vizepräsident Christophe Marchal, der auch Vizepräsident des französischen Feuerwehrverbands ist, hielt eine Grundsatzrede, die auf Erfahrungen aus der Praxis beruhte.
Marchal betonte, dass die Feuerwehrleute keine theoretischen Akteure sind - sie sind die Ersten, die bei täglichen Notfällen vor Ort sind, und sie sind auch dann präsent, wenn lokale Vorfälle zu nationalen oder europäischen Katastrophen eskalieren. Seine Botschaft: Die Widerstandsfähigkeit Europas beginnt bei den Menschen, und die Feuerwehrleute stehen im Mittelpunkt dieser Realität.
Drei strategische Prioritäten für den europäischen Katastrophenschutz
Marchal nannte in seinem Beitrag drei dringende Prioritäten:
1. Schutz der freiwilligen Feuerwehrleute
- Europa ist auf 3,5 Millionen freiwillige Feuerwehrleute angewiesen.
- Die Rechtsunsicherheit durch die EU-Arbeitszeitrichtlinie bedroht das Engagement der Freiwilligen.
- Das CTIF fordert einen klaren, verhältnismäßigen Rechtsrahmen, um das ehrenamtliche Engagement im Katastrophenschutz zu schützen.
"Europa muss diejenigen schützen, die Europa schützen". - Christophe Marchal
2. Fragmentierte Koordinierung beheben
- Krisen überschreiten Grenzen; gegenseitige Hilfe ist unerlässlich.
- Operative Silos und verzögertes Situationsbewusstsein schwächen die Reaktion.
- Das CTIF drängt auf eine bessere Verbindung zwischen den nationalen Kommandosystemen und dem ERCC.
3. Investitionen in Interoperabilität und Ausbildung
- Technologie ist wichtig, aber Interoperabilität ist entscheidend.
- Das CTIF fordert eine harmonisierte operative Telekommunikation und gemeinsame digitale Protokolle.
- Marchal befürwortete ein "Firefighters Erasmus"-Programm zum Aufbau gemeinsamer Sicherheitsgrundlagen und gemeinsamer operativer Referenzen.
Die Podiumsdiskussion mit dem Titel "European Resilience in the Face of Systemic Crises" (Europäische Widerstandsfähigkeit angesichts von Systemkrisen) konzentrierte sich auf die Verknüpfung von operativen Bedürfnissen und technologischen Fähigkeiten. Die Redner sprachen darüber:
- Das Fehlen eines gemeinsamen Situationsbewusstseins bei sich schnell entwickelnden Krisen.
- Die Notwendigkeit interoperabler Kommando- und Kontrollsysteme.
- Zivil-militärische Koordination und sicherer Datenaustausch.
- Die Rolle der europäischen Industrie bei der Entwicklung von Technologien mit doppeltem Verwendungszweck.
Die Präsentation des CTIF unterstrich die Bedeutung praktischer, praxiserprobter Lösungen. Marchal nannte Frankreichs NexSIS-System als Modell für integrierte operative Informationen und forderte eine stärkere europäische Unterstützung für interoperable Einsätze.
Die Botschaft des CTIF war klar: Resilienz hat nicht nur mit Strukturen zu tun, sondern auch mit Menschen, Vertrauen und der Fähigkeit, gemeinsam zu handeln. Da Europa immer häufiger mit komplexen Notfällen konfrontiert wird, setzt sich das CTIF für eine Katastrophenschutzstrategie ein, die
- Mehr Interoperabilität
- verhältnismäßiger
- vor Ort nützlicher ist
"Wenn wir wissen, dass die nächste Krise uns gemeinsam auf die Probe stellen wird, warum sollten wir uns dann getrennt vorbereiten?" - Christophe Marchal
Unterstützende Materialien
- CTIF-Präsentation: "Europas Bereitschaft für den Katastrophenschutz - Menschen. Interoperabilität. Vertrauen."
- Panel Briefing: Interfraktionelle Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments für Resilienz, Katastrophenmanagement und Katastrophenschutz
- Mitschrift der Rede: Christophe Marchal, Vizepräsident des CTIF und der FNSPF